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"Rauchfreie Universität" – Neues Tabakgesetz: ab 1. Jänner 2009

An den Standorten der Universität Wien herrscht – wie in allen öffentlichen Gebäuden – seit beinahe vier Jahren Rauchverbot. Doch das Tabakgesetz 2005 enthielt keine Strafbestimmungen, man konnte lediglich auf das bestehende Rauchverbot hinweisen. Dies ändert sich mit 1. Jänner 2009: Die Änderung des Tabakgesetzes sieht vor, dass Personen, die trotz geltendem Rauchverbot rauchen, eine Verwaltungsübertretung begehen und mit einer Geldstrafe von 100 Euro (und mehr) belangt werden können.

"Rauchfreie Universität" – Informationskampagne (Team Prevent)

  • CO-Atemtest 
  • Lungenfunktionsmessung
  • Entspannungsübungen nach Jacobson für ein besseres 
  • Wohlbefinden 
  • Autogenes Training 
  • Biofeedback 

Wussten Sie, dass

seit 1970 Additive den Zigaretten beigefügt werden, die u.a.

  • eine höhere Nikotinausbeute bewirken, 
  • den Geschmack verstärken, 
  • die Suchtwirkung potenzieren und 
  • einen lokalanästhetetischen Effekt haben, um v.a. jugendliche RaucherInnen schneller abhängig zu machen (kein „Kratzen“ im Hals)? 

Für die Verwendung all dieser Stoffe gibt es keine Richtlinien!

Allgemeines Rauch-Verbot

An alle Institutsangehörige und Gäste, es gilt in öffentlichen Gebäuden ein generelles Rauchverbot aufgrund von §12 Tabakgesetz, BGBl. Nr. 431/1995.

Darüber hinaus gilt an der Universität Wien lt. Hausordnung § 13.3.2.:

Insbesondere zu unterlassen ist das Rauchen in Räumen für Unterrichts- und Fortbildungszwecke sowie in den allgemein zugänglichen Räumen (§ 12 Tabakgesetz); als Ausnahme vom Rauchverbot können in den genannten Einrichtungen Räume zur Verfügung gestellt werden, in denen das Rauchen gestattet ist, wenn gewährleistet ist, dass Tabakrauch nicht in den mit Rauchverbot belegten Bereich dringt und das generelle Rauchverbot dadurch nicht umgangen wird.

Aufgrund des § 13a Tabakgesetz wurden im Bereich des Institutes für Physikalische Chemie eine angemessene Zahl von Rauchverbotshinweis angebracht. 

2007-02-23, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Kautek, Vorstand

Allgemeine Brandschutzordnung der Universität Wien

Am 8.10.2007 ist im Mitteilungsblatt die 'Allgemeine Brandschutzordnung der Universität Wien' erschienen: http://www.univie.ac.at/mtbl02/02_pdf/20071008.pdf , S. 2-11.

Neben den allgemeinen Brandschutzvorschriften, die Sie zu beachten haben (Ausgänge, Fluchtwege und dergleichen nicht durch Gegenstände oder Mobiliar blockieren, Feuerlöscher und brandschutzrelevante Hinweistafeln und Sicherheitsleuchten nicht der Sicht entziehen, keine privaten Elektrogeräte aufstellen, im öffentlichen Bereich der Uni sowie in den Veranstaltungsstätten das Rauchverbot beachten, Inhalte von Aschenbechern nicht in normale Abfallbehälter entleeren, usw.) enthält die Brandschutzordnung auch Hinweise auf die Zuständigkeiten und das richtige Verhalten im Brandfall und bei Räumungsalarm.

2008-01-04, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Kautek, Vorstand

Institut für Physikalische Chemie
Universität Wien

Währinger Straße 42
1090 Wien
T: +43-1-4277-524 01
F: +43-1-4277-524 97
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